Der Arbeitskreis „Bildung und Soziales“ regt an, den Kinderferienspaß in den Osterferien anzubieten

Die Schulen und Kitas sind geschlossen. Das letzte Training im Sportverein liegt auch schon lange zurück. Kontakte zu Freundinnen und Freunde sind mächtig eingeschränkt. Ausflüge enden häufig in der näheren Umgebung. Auf was Kinder in diesen Zeiten alles verzichten, muss sicherlich nicht weiter vertieft werden.

Der „Arbeitskreis Bildung und Soziales“ der SPD Herten meint deshalb: Besondere Zeiten erfordern besondere Anstrengungen. Das frisch gewählte Sprecherteam des Arbeitskreises, Marina Verkamp und Sebastian Spill, regt konkret einen zusätzlichen Kinderferienspaß in den Osterferien an. Wieso ein solches Angebot wichtig ist, erläutert Marina Verkamp so: „Viele Familien werden sich nicht zuletzt wegen Kurzarbeit und anderer Einschränkungen einen Urlaub schlicht nicht leisten können. Dies gilt umso mehr für Familien mit mehreren Kindern. Ganz abgesehen von der Frage, ob und wann Fahrten in den Urlaub überhaupt wieder möglich sind. Ein Kinderferienspaß als ambulantes Angebot vor Ort wäre eine passende sozialpolitische Alternative.“

Dem Ratsherrn Sebastian Spill schwebt vor, dass der österliche Ferienspaß in den Ortsteilen stattfindet. An der frischen Luft lassen sich nach seinen Worten „auch unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygienemaßnahmen spannende Angebote durchführen“. Und weiter: „Ob Geocaching im Schlosspark, eine Schnitzeljagd im Telgenbusch oder gar die Sperrung einzelner Wohnstraßen für einen Tag mit Besuch des beliebten Spielekäfers – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Da vertraue ich auf tolle Ideen und das Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus.“ Hier könne der Bürgermeister einen konkreten Akzent setzen, der Herten zur familienfreundlichsten Stadt in unserer Region entwickeln wolle.

Vielleicht lassen sich freie Träger wie der Falkentreff, Jugendtreff Schürmannswiese, Jugendverbände, das Jugendzentrum Nord oder die engagierten Teams des Innenstadtbüros und der Waldritter für die Aktionen als Partner gewinnen. Verkamp und Spill sind beispielsweise von der Schnitzeljagd beeindruckt gewesen, die die Sport-AG der Ludgerusschule unlängst organisiert habe: „So in etwa stellen wir uns das vor“, sagen Sebastian Spill und Marina Verkamp unisono. Beide hatten die Veranstaltung jeweils mit ihren Kindern miterlebt. Marina Verkamp geht davon aus, dass sich finanzielle Unterstützer finden lassen: „Ich hab das Projekt in kleiner Runde angesprochen, Spontan hat sich bereits der erste Spender gemeldet, der den Ferienspaß fördern will.“